Theater Neu-Ulm

Willkommen in Neu-Ulms einzig{artig}er Profi-Bühne - "Vermischte Gefühle", Romantische Komödie von Richard Baer

(Originaltitel: Mixed Emotions; deutsch: Gerhard Bronner; bearbeitet von Wolfgang Spier)
Thomas Sessler Verlag Wien, Johannesgasse 12, A - 1010 Wien

Premiere: Freitag, 28. Oktober 2011.

Besetzung:

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Zum Stück:

Alter schützt vor Liebe nicht. Das hätte Christine nie gedacht. Seit einem Jahr Witwe, will sie abhauen, nach Florenz, dort ein neues Leben anfangen. Hermann, der beste Freund ihres verstorbenen Mannes, den sie seit 30 Jahren kennt, platzt in die letzten Abreise-Aktivitäten. Er merkt gar nicht, wie ungelegen er kommt; und da rückt er doch tatsächlich noch mit einer Liste raus, die vier aus seiner Sicht plausible Gründe enthält, warum Christine ihn unbedingt heiraten sollte - darunter "halbe Miete" und "gewisse biologische Bedürfnisse".

Hermann zieht alle ihm verfügbaren Register, will den Umzug verhindern. Er schmeißt sich mächtig ins Zeug, versucht (vergeblich) die Möbelpacker zu bestechen, kann Christine zwar zu einem Abendessen in einem sündhaft-teuren Restaurant überreden, wird von ihr dann noch auf einen Sherry mitgenommen und landet sogar scheinbar final bei ihr - aber: Was Hermann dann zu bieten hat, bewertet Christine auf der Skala von 1 bis 10 mit "4, allenfalls 5", für sie jedenfalls "kein Grund, nicht nach Florenz zu ziehen". Peng!

Dann aber wendet sich plötzlich das Blatt. Warum? Weshalb? Wieso? Hermann kann im Grunde nix dafür. Die starke Christine, die bis dahin mit Entschlossenheit den Heiratsplänen jede psychologische Basis entzogen hatte, tritt mit einem regelrechten Salto mortale die Flucht nach vorn an.

Ein völlig verkorkster Heiratsantrag

Die romantische Komödie "Vermischte Gefühle" im AuGuSTheater beweist auf humorvolle Art: Es lohnt sich, für seine Liebe zu kämpfen.

Den ganzen Theaterabend lang überlegt der Zuschauer, ob er Hermann Löwy eher sympathisch oder nervig finden soll. Kaum haben die Möbelpacker Langer und Kabulski Gläser und Vasen von Christine Rieder eingepackt, stellt Löwy sie wieder ins Regal zurück. Kaum hat er einen trockenen Sherry bestellt, wäre ihm ein süßer Likörwein lieber. Und das von seiner Freundin Christine kredenzte Mineralwasser enthält ihm viel zu viel Kohlensäure. Am Ende gewinnt der Protagonist der Komödie "Vermischte Gefühle" dann aber doch die Herzen der Premierenzuschauer im Neu-Ulmer Augus-Theater.

Den Zweiakter von Richard Bear hat das Ensemble unter der Regie von Claudia Riese am Freitag zum ersten Mal gezeigt. Dass es auch auf der Bühne zu einem glücklichen Ende kommt, dürfte bei diesem Genre nicht verwundern. Die Zuschauer im großen Saal in der Silcherstraße nehmen quasi im Wohnzimmer von Christine Rieder (Diana Schick) Platz. Die will ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes alle Brücken abbrechen und in Florenz bei einer Freundin ein neues Leben beginnen. Der Flug ist gebucht und die Möbelpacker, gespielt von Richard Aigner und Torsten Ibach, sind bereits fleißig am Ausräumen. Alles scheint im Zeitplan, bis es an der Tür klingelt und der langjährige Freund Hermann Löwy (Heinz Koch) die Bühne betritt. Die gibt er daraufhin so schnell nicht mehr frei.

Selbst seit einigen Monaten verwitwet, setzt er alles daran, die Abreise der befreundeten Innenarchitektin zu verhindern. Dabei schreckt er auch vor einem verkorksten Heiratsantrag nicht zurück: "Wir werden nicht jünger und wir sollten uns packen, solange wir noch packen können."

Als Hermann Löwy tappt der schauspielernde Theatermacher Heinz Koch mitunter wie ein Elefant im Porzellanladen, dann wieder mit Bedacht, durch die Gefühlswelt der schönen Angebeteten. Der routinierte Komödiant konnte damit bei der Premiere die meisten Lacher auf seinem Konto verbuchen. Mit der in Kanada geborenen Schauspielerin und Sängerin Diana Schick stellte ihm die Regisseurin in diesem humorvoll in Szene gesetzten Stück eine liebenswerte Partnerin zur Seite. Auf äußerst charmante Art mimte sie die hin- und hergerissene Dame seines Herzens. Auch Richard Aigner als grimmiger Möbelpacker, der selbst ein Auge auf seine Auftraggeberin geworfen hat, und Torsten Ibach als sein trotzig-jugendlicher Partner trugen ihren Teil zu diesem vergnüglichen Abend bei. Die Zuschauer bedankten sich mit herzlichem Premierenapplaus.
Stefan Löffler, Südwest Presse, Montag, 32. Oktober




"Man sollte ein Theater nicht leiten, wenn man von Gewinnsucht und Geiz getrieben ist."
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